Voller Fokus liegt für Katharina Rhomberg auf WM in Aachen

Katharina Rhomberg ist erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Beim Weltcup-Wochenende in Basel zeigte die Vorarlbergerin mit ihren erfahrenen Sportpartnern Cuma und Colestus Cambridge starke Leistungen.

Am Samstag überzeugte Rhomberg mit ihrem Olympiapferd Colestus Cambridge im Championat City of Basel über 1,55 Meter. Mit einer Doppelnullrunde belegte das Duo den dritten Platz.

Am Sonntag ging die 33-Jährige mit Cuma im Weltcup-Grand-Prix über 1,60 Meter an den Start. Nach einem Abwurf beendete sie den Bewerb auf Rang 20. „Die Runde war eigentlich sehr gut, aber leider ein Fehler“, erklärte Rhomberg und ergänzte mit Blick auf das gesamte Wochenende: „Am Donnerstag war Cuma im Zweiphasenspringen als Sechster platziert und Colli war am Freitag im Großen Preis noch als Dreizehnter platziert mit einem Fehler.“

Nach dem nächsten Weltcup-Auftritt in Amsterdam steht für Cuma und Colestus Cambridge eine längere Turnierpause an. „Sie werden nur noch in zwei Wochen beim Weltcup am Start sein und dann haben sie zwei Monate Pause“, so Rhomberg. Die Entscheidung sei bewusst gefallen: „Sie haben über die ganze Saison einiges geleistet und die körperliche und mentale Gesundheit der Pferde ist mir sehr wichtig und deshalb möchte ich ihnen eine ordentliche Pause gönnen.“

In dieser Zeit will sich die Olympiastarterin von Paris verstärkt auf ihre weiteren Pferde konzentrieren und diese bei Zwei- bis Vier-Sterne-Turnieren in Italien und Portugal einsetzen. Die Teilnahme an der Global Champions Tour ist aktuell nicht geplant. „Die letzte Saison und die vielen 5*-Turniere bei der Global Tour haben mich und meine Pferde ein Stück weitergebracht“, erklärte Rhomberg, stellte aber klar: „Im Moment fokussiere ich mich ganz auf die WM in Aachen und möchte dafür einen guten Vorbereitungsplan machen.“

Ein fixer Baustein dieser Vorbereitung ist der geplante Einsatz im Fünf-Sterne-Nationenpreis von St. Gallen. „Das ist eine gute Vorbereitung für das Team für die WM, da es auch auf der Wiese stattfindet. Da wurde uns der Startplatz schon fixiert“, sagte Rhomberg. Weitere Nationenpreise sind aktuell noch offen. „Natürlich wäre ein zweiter 5*-Nationenpreis noch schön. Ansonsten gilt es, dass sich jeder von uns selber so gut wie möglich vorbereiten muss.“

Ein besonderes Augenmerk legt die Vorarlbergerin auf frühe Starts in der WM-Arena. „Ich werde auf jeden Fall versuchen, im Mai schon in Aachen an den Start zu gehen, damit ich und meine Pferde die Arena schon kennen und bei der WM nicht überwältigt sind.“

Der Blick geht Richtung Saisonhöhepunkt 2026. „Ich hoffe sehr, dass wir für die WM ein starkes Team mit fünf Reitern aufstellen können“, so Rhomberg abschließend. Mit Bedacht geplanten Pausen, gezielter Turnierauswahl und vollem Fokus auf Aachen scheint der Weg dorthin gut strukturiert.

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