Pferdeinfluenza: Empfehlung des OEPS
Aufgrund der aktuellen Influenza-Problematik mit mehreren bestätigten Ausbrüchen ersuchen wir um erhöhte Aufmerksamkeit. Eine einfache und sehr effektive Vorsichtsmaßnahme ist die regelmäßige Temperaturkontrolle der Pferde (Fiebermessen), um erkrankte Pferde rasch zu erkennen und weitere Schritte wie tierärztliche Untersuchungen, Tupferproben, Quarantäne usw. einleiten zu können. Dies gilt im Übrigen auch für das Herpesvirus und die Druse.
Für nationale Turnierveranstalter gilt die Empfehlung, wie bei internationalen Turnieren vorzugehen. Das bedeutet für die Teilnehmer, bereits drei Tage vor Betreten des Turnierstalls bei ihren Pferden zweimal täglich die Temperatur zu messen, die Organisation einer Eingangskontrolle für alle Pferde (Impfpasskontrolle) am Turnier sowie während des Turniers weitere Temperaturkontrollen durchzuführen (Zettel an der Turnierbox, auf dem zweimal täglich die Temperatur eingetragen wird).
Es ist wichtig, geimpfte und nicht geimpfte Pferde nicht gleichzeitig am Turnier zu vermischen. Aus diesem Grund gilt bei internationalen Turnieren, bei denen auch nationale Pferde aufgestallt werden, dass diese ebenfalls eine FEI-ID und die entsprechende HorseApp mit Influenza-App vorweisen müssen.
Im Zweifelsfall ist es jedenfalls besser, ein Turnier abzusagen, als eine weitere Verbreitung der Krankheit zu riskieren.
Ziel ist es, durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ein weiteres Ausbreiten der hochansteckenden Pferdeinfluenza zu verhindern und somit einen geregelten Turnierbetrieb in Österreich aufrechterhalten zu können.