OEPS Online Portal

Wenn aus Enttäuschung neue Stärke wächst

Iina Rhomberg und Michelle Wörz haben bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften im Voltigieren am Reiterhof Stückler in St. Margarethen (K) eindrucksvoll zugeschlagen. Das Vorarlberger Duo sicherte sich gemeinsam mit Fürstenberg 3 und Longenführerin Doris Dunst mit starken 8,318 Punkten souverän den Staatsmeistertitel im Pas de deux. Ein Erfolg, der nach der verpassten WM-Teilnahme in Aachen für das eingespielte Team besondere Bedeutung hat.

Der Vorsprung war am Ende deutlich: Rhomberg/Wörz setzten sich mit 8,318 Punkten klar vor Aida Bauer und Janina Steiner aus dem Burgenland (6,785) sowie den Kärntnerinnen Katharina und Rebecca Zeller (4,988) durch. Hinter dem souveränen Titelgewinn stecken intensive Monate – und eine Enttäuschung, die das Vorarlberger Team letztlich noch enger zusammengeschweißt hat.


Aus Enttäuschung wird neue Motivation

Rhomberg und Wörz hatten in dieser Saison auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Aachen hingearbeitet, wurden für den Saisonhöhepunkt allerdings nicht nominiert. Für die beiden zunächst ein herber Rückschlag. Statt sich davon aus der Bahn werfen zu lassen, richteten sie ihren Blick jedoch schnell wieder nach vorne und machten die Staatsmeisterschaften zum neuen großen Ziel.

„Natürlich war die Enttäuschung nach der Nicht-Nominierung für die WM riesig, weil wir sehr viel dafür investiert hatten. Wir haben danach zunächst vieles hinterfragt, aber irgendwann beschlossen, den Blick wieder nach vorne zu richten. Wir wollten uns weniger damit beschäftigen, wie stark die anderen sind, sondern damit, wie stark wir selbst als Team sein können. In den vergangenen Monaten haben wir sehr intensiv trainiert, ohne dabei den Spaß zu verlieren, und sind noch enger zusammengerückt. Dass wir das bei der Staatsmeisterschaft so zeigen konnten, macht mich unglaublich stolz“, bilanziert Rhomberg.

Die ganze Geschichte gibt es unter derPFERSPORT.at

Schlagwörter dieser Seite