Rhomberg fliegt in Ascona zum Grand-Prix-Sieg
Nach einer durchwachsenen Weltmeisterschaft in Aachen kehrt Olympiateilnehmerin Katharina Rhomberg wieder auf die Siegesstraße zurück. Die Vorarlbergerin hat beim CSI4* in Ascona für einen österreichischen Sieg gesorgt und setzte sich mit Colestus Cambridge im mit 164.700 Euro dotierten Großen Preis über 1,55 Meter gegen starke internationale Konkurrenz durch. Die 33-Jährige bestätigte damit einmal mehr ihre ausgezeichnete Form.
15 der insgesamt 44 Paare hatten den Grundumlauf ohne Fehler beendet und sich für das Stechen qualifiziert. Dort entwickelte sich ein hochklassiger Kampf um die Bestzeit. Emanuele Gaudiano (ITA) legte mit Esteban de Hus in 37,17 Sekunden vor, doch Rhomberg fand mit ihrem Olympia-Schimmel die entscheidenden Hundertstelsekunden: In 37,10 Sekunden übernahm sie die Führung und gab diese nicht mehr ab.
„Es fühlt sich unglaublich gut an, den wichtigsten Bewerb des Wochenendes zu gewinnen. Ich bin sehr stolz auf Colli und auf mein gesamtes Team. Emanuele Gaudiano war direkt vor mir dran und hatte eine richtig schnelle Runde vorgelegt. Deshalb wusste ich, dass ich im Stechen etwas riskieren muss. Zum Glück ist unser Plan aufgegangen. Colli ist unglaublich schnell und wendig und hat heute wieder alles für mich gegeben. Ich bin einfach wahnsinnig stolz auf ihn und liebe dieses Pferd. Ascona ist für mich außerdem ein ganz besonderes Turnier. Die Atmosphäre ist großartig, es kommen viele Zuschauer und man spürt als Reiter die Unterstützung. Deshalb würde ich sehr gerne auch im nächsten Jahr wieder hier an den Start gehen“, freute sich Rhomberg nach ihrem Erfolg.
Bereits am Samstag hatte das Duo mit Rang zwei im Zwei-Phasen-Springen über 1,50 Meter seine starke Form unter Beweis gestellt. Für ein weiteres österreichisches Spitzenresultat sorgte Max Kühner mit EIC Cornets Lady als Dritter.
Für Rhomberg geht es nun mit viel Rückenwind zum nächsten Saisonhöhepunkt: In zwei Wochen wartet die Global Champions Tour vor Schloss Schönbrunn in Wien.