Mit Daddys Sunshine 2, Franz Josef 19, Freestyle 3 und Levisto 3 absolvierte Bösch seine erste Prüfung bei einem Vierspänner-Championat. Trotz der ungewohnten Kulisse und einer Portion Nervosität unmittelbar vor der Einfahrt ins Stadion gelang dem WM-Debütanten eine überzeugende Vorstellung. „Ich bin sehr zufrieden. Es war ein richtig cooles Gefühl und ich bin glücklich, dass alles so gut aufgegangen ist. Kurz vor dem Einfahren war die Nervosität natürlich etwas größer als sonst, aber sobald es losging, hat es sich richtig gut angefühlt. In so einem Stadion zu fahren, ist schon etwas ganz Besonderes“, sagte Bösch.
Auch sportlich konnte der Vorarlberger mit seinem Auftakt zufrieden sein. Seine Dressur wurde mit 66,583 Prozent bewertet, was 53,57 Strafpunkten entspricht. Damit blieb Bösch unter der selbst gesetzten Marke von 55 Strafpunkten und schuf sich eine gute Ausgangsposition für die weiteren Teilbewerbe. „Im Großen und Ganzen bin ich mit der Dressur sehr zufrieden. Vielleicht hätte ich an der einen oder anderen Stelle etwas mutiger sein und mehr nach vorne fahren können. Unser großes Ziel war, unter 55 Strafpunkten zu bleiben. Dass wir jetzt mit 53,57 Punkten belohnt wurden, freut mich natürlich sehr“, bilanzierte der 32-Jährige.