„Es ist mehr als nur Sport“
Hinter dem Auftritt vor der imperialen Kulisse steht ein Alltag, der weit über Training und Wettkampf hinausgeht. „Es ist mehr als nur Sport. Es gibt sehr viel, was dahintersteckt“, beschreibt Rhomberg ihren Beruf.
Die Vorarlbergerin führt einen eigenen Sportbetrieb, organisiert zahlreiche Turnierreisen und entwickelt mit ihrem Team junge Pferde für höhere Aufgaben. Geeignete Nachwuchspferde zu finden, wird angesichts steigender Preise zunehmend schwieriger. Gleichzeitig verlangt der Weg in die Weltspitze viele internationale Starts und eine langfristige Planung.
Im Zentrum steht für Rhomberg dennoch die Beziehung zu ihren Pferden. „Das beruht auf Freundschaft und gegenseitigem Vertrauen“, sagte sie der „Kronen Zeitung“. Pferde würden Stimmungen unmittelbar wahrnehmen. Deshalb gelte im täglichen Umgang: „Bei uns gibt es kein Tricksen und Schummeln.“
Diese Haltung begleitet Rhomberg seit ihrer Kindheit. Schon ihre Eltern und Großeltern ritten. Sie selbst wuchs im Umfeld der Campagnereiter-Vereinigung Dornbirn auf, begann zunächst mit dem Voltigieren und machte ihre Leidenschaft später zum Beruf.